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Webhosting

PHP Einstellungen in der .htaccess funktionieren nicht mehr

Mit der Umstellung unserer Webhosting-Infrastruktur auf PHP-FPM im Mai 2026 hat sich der Weg geändert, wie PHP-Einstellungen hinterlegt werden. Die wichtigste Änderung: PHP-Direktiven können ab sofort nicht mehr in der Apache-Konfiguration (httpd. conf) oder in der . htaccess gesetzt werden. Diese Anleitung erklärt, welche Alternativen es gibt und wie Sie Ihre bestehende Konfiguration korrekt überführen. Wo können PHP-Direktiven künftig gesetzt werden? Es gibt drei Wege, PHP-Einstellungen zu hinterlegen, die unterschiedliche Geltungsbereiche haben: php. ini unter „Webserver” im Kundenportal (Vertragsmenü > „Webserver” > „php. ini”): Diese Einstellungen gelten für alle Domains Ihres Hosting-Pakets. Hier erklären wir, wie Sie zu den php. ini-Einstellungen kommen. php. ini pro Domain im Kundenportal (Vertragsmenü > Domain auswählen > „php. ini”): Diese Einstellungen gelten nur für die jeweilige Domain. Das ist für die meisten Anwendungsfälle der einfachste Weg, da keine FTP-Verbindung oder manuelle Dateibearbeitung notwendig ist. . user. ini auf dem Server: Eine Datei, die Sie per FTP oder SSH direkt auf dem Server ablegen. Sie gilt nur für das Verzeichnis, in dem sie liegt, und alle Unterverzeichnisse. Das ist sinnvoll, wenn Sie Einstellungen verzeichnisspezifisch überschreiben möchten, ohne die globale Konfiguration anzutasten. Wie Sie die . user. ini anlegen, erklären wir weiter unten in dieser Anleitung. Hinweis: Wenn Sie bisher in der Apache-Konfiguration im Kundenportal PHP-Direktiven über PHP-Flags gesetzt haben, müssen diese künftig in die php. ini im Kundenportal verschoben werden. Der Webserver-Konfigurations-Validator zeigt Ihnen solche inkompatiblen Einträge als Fehler an und verhindert das Speichern, solange sie nicht behoben sind. Was ändert sich für PHP-Direktiven in der . htaccess? Wer PHP-Einstellungen bisher direkt in der . htaccess-Datei über php_value oder php_flag gesetzt hat, muss diese in die . user. ini überführen. Das Ablegen einer . htaccess-Direktive vom Typ php_value oder php_flag ist unter PHP-FPM nicht mehr möglich. Solche Einträge werden ignoriert. Die . user. ini legen Sie dabei im selben Verzeichnis ab, in dem auch Ihre . htaccess liegt. Was unterscheidet . htaccess und . user. ini im Format? Das Prinzip bleibt gleich: Sie legen eine Datei im Verzeichnis Ihrer Website ab, und PHP liest die darin enthaltenen Einstellungen. Das Format ist jedoch anders. In der . htaccess wurden Direktiven so geschrieben:
In der . user. ini entfallen die Schlüsselwörter php_value und php_flag. Die Direktiven werden direkt im Format Einstellung = Wert eingetragen:
Die Direktiven selbst bleiben identisch. Nur die vorangestellten Schlüsselwörter fallen weg.
So legen Sie die . user. ini anVerbinden Sie sich via FTP auf Ihr WebspaceEntweder ganz einfach über unseren WebFTP. Oder verbinden Sie sich per FTP oder SSH mit Ihrem Webhosting-Paket. Navigieren Sie in das Verzeichnis, in dem auch Ihre . htaccess liegt (in der Regel das Hauptverzeichnis Ihrer Domain, z. B. /home/www/ihredomain. de/). Wie Sie ermitteln können, welches Verzeichnis mit Ihrer Domain verknüpft ist, erklären wir hier. Prüfen Sie, ob dort bereits eine Datei namens . user. ini vorhanden ist. Sollten Sie mit einem FTP-Programm arbeiten, überprüfen Sie, ob die Anzeige versteckter Dateien aktiviert ist (Dateien mit führendem Punkt werden oft nicht angezeigt). Existiert die Datei noch nicht, erstellen Sie eine neue Textdatei und benennen Sie sie exakt . user. ini (mit Punkt am Anfang, ohne weitere Dateiendung). Erstellen Sie die Datei im Zweifel mit einem Quelltext-Editor. Tragen Sie Ihre gewünschten PHP-Direktiven im Format Einstellung = Wert ein, eine Direktive pro Zeile. Beispiel:
Speichern Sie die Datei als . user. ini (der Punkt am Anfang ist sehr wichtig! ) ab und laden Sie sie in das Verzeichnis hoch (oder speichern Sie direkt auf dem Server, falls Sie per SSH arbeiten). Hinweis: Änderungen in der . user. ini werden nicht sofort wirksam. PHP liest die Datei standardmäßig alle 5 Minuten neu ein. Warten Sie nach einer Änderung kurz ab, bevor Sie das Ergebnis prüfen. Wie prüfen Sie, ob die Einstellungen aktiv sind? Erstellen Sie eine temporäre PHP-Datei im selben Verzeichnis mit folgendem Inhalt:
Benennen Sie die Datei z. B. info. php, laden diese per FTP oder dem WebFTP auf Ihrem Server im Hauptverzeichnis Ihrer Domain hoch und rufen Sie sie im Browser auf, z. B. über ihredomain. de/info. php. In der Ausgabe können Sie unter der jeweiligen Direktive in der Spalte „Local Value” prüfen, ob Ihr eingetragener Wert übernommen wurde. Wichtig: Löschen Sie die info. php nach der Prüfung wieder vom Server. Die Datei gibt detaillierte Informationen zur Serverkonfiguration aus und sollte nicht dauerhaft öffentlich erreichbar sein. Was ist, wenn meine . htaccess bereits php_value-Einträge enthält? Wichtig: Dieser Abschnitt betrifft Änderungen, die Sie nach der Umstellung auf PHP-FPM an Ihrer . htaccess vornehmen. Die initiale Umstellung wird von uns begleitet und bekannte Konflikte werden dabei adressiert. Wir empfehlen jedoch, Ihre Konfiguration nach der Umstellung selbst zu prüfen, da eine vollständige Garantie für alle Einzelfälle nicht möglich ist. PHP-Direktiven vom Typ php_value oder php_flag in der . htaccess werden unter PHP-FPM nicht mehr verarbeitet. Das kann zwei Auswirkungen haben: Im Regelfall werden die Direktiven stillschweigend ignoriert: Die Website lädt weiterhin, die gesetzten PHP-Flags greifen jedoch nicht. Da kein offensichtlicher Fehler erscheint, kann das schwer zu erkennen sein und hat direkten Einfluss auf Ihre Applikation, wenn die Einstellungen bewusst gesetzt wurden. In einzelnen Fällen kann ein fehlerhafter . htaccess-Eintrag dazu führen, dass der Webserver nicht sauber startet. In diesem Fall ist die Website nicht erreichbar. Starten Sie den Webserver manuell neu oder kontaktieren Sie natürlich im Zweifel unseren Support. Da die Einträge in der . htaccess nicht automatisch validiert werden, empfehlen wir dringend, Ihre Konfiguration nach der Umstellung zu prüfen. Konsultieren Sie dazu auch das Error-Log Ihres Hosting-Pakets, um mögliche Fehler frühzeitig zu erkennen. Gehen Sie zur Bereinigung so vor: Öffnen Sie Ihre . htaccess-Datei und suchen Sie nach Zeilen, die mit php_value oder php_flag beginnen. Übertragen Sie diese Einstellungen in die . user. ini im oben beschriebenen Format oder tragen Sie sie alternativ in die php. ini pro Domain im Kundenportal ein. Entfernen Sie die php_value- und php_flag-Zeilen anschließend aus der. htaccess. Das unterscheidet sich von PHP-Direktiven in der Apache-Konfiguration (httpd. conf): Solche Einträge werden dort durch den Webserver-Konfigurations-Validator direkt als Fehler angezeigt und verhindern das Speichern der Konfiguration, sodass der Fehler sofort sichtbar ist. Hinweis: Der Validator prüft aktuell inkompatible PHP-Direktiven in der Webserver-Konfiguration. Wir arbeiten daran, ihn künftig um weitere funktionale Checks zu erweitern, damit Sie Konfigurationsfehler noch früher erkennen können. Mögliche weitere Probleme nach der PHP Umstellung und wie Sie diese behebenUploads funktionieren plötzlich nicht mehr oder brechen abMögliches Fehlverhalten: Es ist nicht möglich, größere Dateien über ein CMS wie WordPress, Joomla, ein Formular, ein Shopsystem oder ein eigenes Skript hochzuladen. Der Upload bricht ab oder es erscheint eine Meldung wie „Datei zu groß“ oder „Upload fehlgeschlagen“. Wahrscheinlicher Grund: Bisher wurden Werte wie upload_max_filesize oder post_max_size in der . htaccess per php_value gesetzt. Diese Einträge werden nach der Umstellung auf PHP FPM nicht mehr verarbeitet. Lösungsansatz: Die alten Werte aus der . htaccess müssen in die . user. ini oder in die php. ini im Kundenportal übertragen werden. Beispiel für die . user. ini:
Danach sollte die . htaccess von den alten php_value Einträgen bereinigt werden. Die Website zeigt Speicherfehler oder lädt nicht vollständigMögliches Fehlverhalten: Die Website zeigt einen Fehler wie „Allowed memory size exhausted“, bleibt weiß, lädt nur teilweise oder bestimmte Plugins und Themes funktionieren nicht mehr korrekt. Wahrscheinlicher Grund: Das PHP Speicherlimit wurde vorher über die . htaccess gesetzt, zum Beispiel mit php_value memory_limit 512M. Dieser Wert greift nach der Umstellung nicht mehr. Lösungsansatz: Das Speicherlimit sollte in der . user. ini oder in der Domain php. ini im Kundenportal gesetzt werden. Beispiel:
Zusätzlich sollte geprüft werden, ob im Error Log weitere Hinweise auf Speicherprobleme vorhanden sind. Kontaktformulare, Shopbestellungen oder große Formulare funktionieren nicht mehr richtigMögliches Fehlverhalten: Formulare werden nicht abgeschickt, Eingaben fehlen nach dem Absenden oder komplexe Formulare in WordPress, WooCommerce, Joomla oder anderen Anwendungen funktionieren nicht mehr vollständig. Wahrscheinlicher Grund: Die maximale Anzahl an Eingabevariablen wurde vorher über die . htaccess gesetzt, zum Beispiel mit php_value max_input_vars 3000. Nach der Umstellung wird dieser Eintrag ignoriert. Lösungsansatz: Der Wert sollte in die . user. ini oder in die php. ini der betroffenen Domain übernommen werden. Beispiel:
Bei sehr umfangreichen Formularen kann auch ein höherer Wert sinnvoll sein. Änderungen in der . user. ini werden nicht sofort aktiv, sondern nach kurzer Wartezeit übernommen. Skripte brechen wegen zu kurzer Laufzeit abMögliches Fehlverhalten: Backups, Updates, Importvorgänge, Cronjobs oder Datenbankimporte brechen plötzlich ab. Häufig erscheint dabei eine Zeitüberschreitung oder ein Timeout Fehler. Wahrscheinlicher Grund: Die maximale Ausführungszeit wurde bisher über die . htaccess gesetzt, zum Beispiel mit php_value max_execution_time 120. Unter PHP FPM muss dieser Wert anders hinterlegt werden. Lösungsansatz: Die Laufzeit sollte in der . user. ini oder in der passenden php. ini gesetzt werden. Beispiel:
Falls weiterhin Timeouts auftreten, sollte zusätzlich geprüft werden, ob auch die Anwendung selbst oder ein Plugin eigene Zeitlimits verwendet. Änderungen an PHP Einstellungen scheinen nicht zu wirkenMögliches Fehlverhalten: Nach Änderungen der Werte ist keine Veränderung zu erkennen. Zum Beispiel bleibt das Upload Limit gleich oder die Website verwendet weiterhin alte PHP Werte. Wahrscheinlicher Grund: Es gibt mehrere mögliche Ursachen: Die Einstellung wurde weiterhin in der . htaccess gesetzt. Die . user. ini liegt im falschen Verzeichnis. Die Datei wurde falsch benannt, zum Beispiel user. ini statt . user. ini. Der FTP Client zeigt versteckte Dateien nicht an. Die Änderung wurde geprüft, bevor PHP die . user. ini neu eingelesen hat. Es gibt selbe Einträge mit abweichenden Einstellungen in der php. ini-Einstellung im Kundenportal. Lösungsansatz: Die . user. ini muss im richtigen Verzeichnis liegen, in der Regel dort, wo auch die . htaccess der Website liegt. Der Dateiname muss exakt . user. ini lauten. PHP Einstellungen müssen im Format Einstellung = Wert eingetragen werden. Danach sollte einige Minuten gewartet und die Einstellung über eine temporäre phpinfo-Datei geprüft werden. Außerdem sollten in der php. ini-Einstellung im Kundenportal keine selben Einträge mit abweichenden Einstellungen bestehen. Wir hoffen, Ihnen konnte dieser Artikel weiterhelfen! 😊Sollte dies nicht der Fall sein, wenden Sie sich gerne an den Support per Mail, Live-Chat oder Telefon. Mehr Infos und Kontaktdaten unter: www. webgo. de/support➡️ Für Verbesserungen oder Vorschläge von FAQ Themen schicken Sie uns eine Mail an faq@webgo. de

Wie beende / kündige ich den PHP Extended Support

Ein separater Kündigungsschritt ist nicht erforderlich.  Sobald Sie innerhalb Ihres Vertrags ausschließlich aktuell unterstützte Versionen (derzeit PHP 8. 2 bis 8. 5) einsetzen, entfällt dieser erforderliche Service sowie die entsprechende Gebühr für den Folgemonat automatisch.  Durch eine rechtzeitige Aktualisierung vermeiden Sie die zusätzlichen Kosten des Extended Supports vollständig. Stellen Sie daher einfach Ihre PHP Version auf eine aktuelle, und damit kostenlose, Version um. Wie Sie im Webhosting Ihre PHP Version ändern können, erklären wir hier: Wie ändere ich die PHP-Version im Webhosting? Wir hoffen, Ihnen konnte dieser Artikel weiterhelfen! 😊Wenn Sie weitere Fragen zur Kompatibilität Ihrer Website oder zur Umstellung auf eine aktuelle PHP-Version haben, berät Sie unser Support-Team gern per Mail, Live-Chat oder Telefon. Mehr Infos und Kontaktdaten unter: www. webgo. de/support➡️ Für Verbesserungen oder Vorschläge von FAQ Themen schicken Sie uns eine Mail an faq@webgo. de

CMS und PHP Versionen: Kompatibilität von WordPress, TYPO3, Shopware & Co.

Viele Content Management Systeme setzen bestimmte PHP-Versionen voraus, um korrekt zu funktionieren. Wird eine nicht unterstützte PHP-Version verwendet, kann es zu Fehlermeldungen, Funktionsstörungen oder Sicherheitsproblemen kommen. Besonders bei älteren Webseiten ist häufig noch eine veraltete PHP-Version aktiv. Im Rahmen von Sicherheitsupdates oder bei der Einführung von PHP Extended Support stellt sich daher oft die Frage, welche PHP-Version mit der eingesetzten CMS-Version kompatibel ist. Die folgende Übersicht zeigt typische Kompatibilitäten zwischen gängigen CMS-Systemen und verschiedenen PHP-Versionen. Dazu gehören TYPO3, WordPress, Joomla, Shopware, Contao und Magento. Die Tabellen helfen Ihnen dabei einzuschätzen, ob ein Update Ihrer PHP-Version möglich ist oder ob zunächst ein Update Ihres CMS erforderlich sein kann. Welche CMS Version ist mit welcher PHP Version kompatibel? Die folgende Übersicht zeigt die typische Kompatibilität zwischen verschiedenen CMS-Versionen und PHP-Versionen. Ein Häkchen bedeutet, dass die Kombination grundsätzlich unterstützt wird. Ein X zeigt an, dass die jeweilige PHP-Version mit dieser CMS-Version nicht kompatibel ist.
Welches Shopsystem ist mit welcher PHP Version kompatibel?
Warum ist die PHP-Kompatibilität bei CMS-Systemen wichtig? Jede CMS-Version wird für bestimmte PHP-Versionen entwickelt und getestet. Wird eine nicht unterstützte PHP-Version verwendet, können verschiedene Probleme auftreten: Fehlermeldungen oder White ScreensPlugins oder Erweiterungen funktionieren nicht korrektSicherheitslücken durch veraltete SoftwareLeistungsprobleme oder InstabilitätAus diesem Grund sollten sowohl das CMS als auch die PHP-Version regelmäßig aktualisiert werden. Sollte ich meine PHP-Version regelmäßig aktualisieren? Ja. Neue PHP-Versionen bieten mehrere Vorteile: höhere Sicherheit durch aktuelle Sicherheitsupdatesbessere Performance und schnellere Ladezeitenneue Funktionen für moderne Anwendungenbessere Unterstützung aktueller CMS-VersionenWenn Ihre Webseite noch eine sehr alte PHP-Version verwendet, ist in vielen Fällen zunächst ein Update des CMS notwendig, bevor Sie auf eine aktuelle PHP-Version wechseln können. Was kann ich tun, wenn meine Webseite nur mit einer alten PHP-Version funktioniert? In diesem Fall gibt es mehrere Möglichkeiten: Aktualisieren Sie Ihr CMS auf eine neuere Version. Aktualisieren Sie Plugins, Erweiterungen und Themes. Testen Sie die Webseite zunächst in einer Staging oder Testumgebung. Anleitung: Wie Sie WordPress als Staging-Seite einrichten können, erklären wir hier: WordPress Staging erstellen: So legen Sie eine Testumgebung für Ihre Website anFalls ein sofortiges Update technisch nicht möglich ist, kann ein PHP Extended Support eine Übergangslösung darstellen. Dieser stellt weiterhin sicherheitsrelevante Updates für ältere PHP-Versionen bereit. Weitere Infos:
Langfristig sollte jedoch immer eine Migration / Wechsel auf eine aktuell unterstützte PHP-Version erfolgen. Wir hoffen, Ihnen konnte dieser Artikel weiterhelfen! 😊Wenn Sie weitere Fragen zur Kompatibilität Ihrer Website oder zur Umstellung auf eine aktuelle PHP-Version haben, berät Sie unser Support-Team gern per Mail, Live-Chat oder Telefon. Mehr Infos und Kontaktdaten unter: www. webgo. de/support➡️ Für Verbesserungen oder Vorschläge von FAQ Themen schicken Sie uns eine Mail an faq@webgo. de

Wie verwende ich den One-Click-Installer?

Der One-Click-Installer ist ein praktisches Tool, das Ihnen ermöglicht, verschiedene Content-Management-Systeme (CMS) und Anwendungen wie WordPress, Joomla oder Nextcloud mit wenigen Klicks zu installieren. Beachten Sie, dass dieser Dienst ausschließlich in Webhosting-Tarifen verfügbar ist. Wichtiger Hinweis zu WordPress: Wenn Sie WordPress über den One-Click-Installer installieren, wird standardmäßig die Indexierung für Suchmaschinen deaktiviert! Dies verhindert, dass Ihre Webseite vor Fertigstellung in Suchmaschinen auftaucht. Wichtig ist es jedoch, sobald Ihre Webseite fertig aufgebaut ist, die Indexierung wieder zu aktivieren! Wie Sie die Indexierung aktivieren, erfahren Sie in unserer dazugehörigen FAQ-Anleitung. Welche Anwendungen können mit dem One-Click-Installer installiert werden? Aktuell bietet der One-Click-Installer folgende Systeme zur installation an: WordPressJoomlaNextcloudphpBBphpMyFAQMediaWikiHinweis: Die vorinstallierte Version kann ggf. nicht die aktuellste sein. Stellen Sie sicher, die Anwendung nach der Installation zu aktualisieren, um von neuen Funktionen und Sicherheitsupdates zu profitieren. Natürlich können Sie abseits hiervon auch weitere Systeme manuell auf Ihrem Webhosting installieren, sofern die Systemanforderung des jeweiligen Systems geeignet ist. So verwenden Sie den One-Click-Installer von webgo: Anmeldung im webgo Kundenportal: Melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten im webgo Kundenportal an. Webhosting-Vertrag auswählen: Klicken Sie auf Ihren Webhosting-Vertrag und navigieren Sie im Vertragsmenü zum Punkt "One-Click-Installer". System auswählen: In der Übersicht finden Sie alle unterstützten Systeme. Klicken Sie rechts unter "Aktion" auf das Symbol neben der gewünschten Anwendung um die Installation zu starten.
Einstellungen vornehmen: Ein Popup-Fenster erscheint. Füllen Sie die folgenden Felder aus: Domain: Wählen Sie die Domain aus Ihrem Vertrag, auf der die Anwendung installiert werden soll. Zielpfad: Geben Sie das Verzeichnis an, in das installiert werden soll. Standardmäßig ist schon der Domainname als Verzeichnisbezeichnung hinterlegt, z. B. "/meine-domain. de". Hinweis: Der Pfad muss mit / beginnen und darf kein bereits existierendes Verzeichnis sein. Hier finden Sie unsere Anleitung zum WebFTP, um die Verzeichnisstruktur einzusehen. HTTP-Pfad (bei Joomla, phpBB & phpMyFAQ): Tragen Sie hier den HTTP bzw. HTTPS-Pfad Ihrer Domain ein, z. B. "https: //meine-domain. de". Wichtig: Wenn Ihre Domain kein SSL-Zertifikat besitzt, tragen Sie hier "http: //. . . " ein. Wenn Ihre Domain ein SSL-Zertifikat besitzt, wäre es dann "https: //. . . ". Titel der Webseite: Vergeben Sie einen Namen für Ihre Webseite. Benutzername: Wählen Sie einen Administrator-Benutzernamen. Notieren Sie sich diesen zur Sicherheit! Passwort: Legen Sie ein sicheres Passwort für den Administrator fest und wiederholen Sie es im darauffolgenden Feld. Notieren Sie sich diesen zur Sicherheit! E-Mail-Adresse: Tragen Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein. Diese Adresse wird sowohl in Ihrer neuen Webseite hinterlegt und dient außerdem für die Installations-Bestätigungsmail. Datenbank-Passwort: Vergeben Sie ein Passwort für die automatisch erstellte Datenbank und wiederholen Sie es im darauffolgenden Feld. Installation starten: Klicken Sie auf "Installieren". Die Installation kann bis zu 5 Minuten dauern. Da bitten wir um etwas Geduld. Fertigstellung überprüfen: Sobald die Installation abgeschlossen ist, können Sie die ausgewählte Domain aufrufen, um die installierte Anwendung zu sehen. Sie erhalten wie erwähnt außerdem eine E-Mail mit weiteren Eckdaten. Allgemeiner Sicherheitshinweis zu Open Source-SoftwareDie angebotenen Anwendungen im One-Click-Installer sind OpenSource-Software, deren Quellcode öffentlich einsehbar ist. Um Sicherheitsrisiken zu minimieren, beachten Sie folgende Punkte: Sicherheitsupdates: Installieren Sie regelmäßig Updates der jeweiligen Software. Veraltete Versionen können ein erhöhtes Risiko für Hacks darstellen. Sie können Updates innerhalb des Dashboards der installierte Anwendung überprüfen und installieren. Eine Anleitung zur Installation von Updates finden Sie in der Regel direkt auf der Herstellerseite. Wir hoffen, Ihnen konnte dieser Artikel weiterhelfen! 😊Sollte dies nicht der Fall sein, wenden Sie sich gerne an den Support per Mail, Live-Chat oder Telefon. Mehr Infos und Kontaktdaten unter: www. webgo. de/support➡️ Für Verbesserungen oder Vorschläge von FAQ Themen schicken Sie uns eine Mail an faq@webgo. de

Wie importiere ich eine MySQL-Datenbank?

Um eine MySQL-Datenbank zu importieren, beispielsweise nach einem Server-Umzug, gehen Sie wie folgt vor: In das webgo Kundenportal einloggenKlicken Sie nach dem Login im Webgo Kundenportal links in der Vertragsübersicht auf Ihren betroffenen Vertrag und gehen Sie auf den Bereich Datenbanken. In phpMyAdmin einloggenNun erkennen Sie eine Auflistung Ihrer Datenbanken, neben der betroffenen Datenbank rechts finden Sie das phpmyadmin Symbol:
Diesen klicken Sie an und loggen sich mit Ihrem Datenbankbenutzernamen und Ihrem Datenbankpasswort ein. Die betroffenen Daten finden Sie in Ihrer Datenbankübersicht. Das Datenbankpasswort haben Sie gesetzt, während Ihrer Datenbankerstellung. Datenbank importierenIn phpMyAdmin haben Sie nun die Möglichkeit Datenbank zu importieren. Wählen Sie dazu in der Menüleiste den Reiter "Import". Klicken Sie auf "Browse. . . " und wählen Sie die Datenbank-Datei, die Sie importieren möchten. Mit "Go" starten Sie den Vorgang. Mit einer grün hinterlegten Meldung wird der erfolgreiche Import der Datenbank-Datei bestätigt.  Wichtig: Da Sie in phpMyAdmin selbst keine Datenbanken erstellen können, sondern ausschließlich über den Datenbankbereich innerhalb Ihrer Vertragsübersicht im webgo Kundenportal, müssen Sie beim Importieren folgendes beachten: Wenn Sie eine vollständige Datenbank aus einer Datei importieren, ist üblicherweise der Befehl in der Datei enthalten, auf dem neuen Server die Datenbank zunächst neu zu erstellen (Mit dem Befehl "CREATE DATABASE"). Da dies in phpMyAdmin für Sie nicht möglich ist, werden Sie eine Fehlermeldung erhalten, wenn Sie versuchen, eine Datenbank zu importieren, die diesen Befehl enthält. Sie müssen diesen Befehl daher, falls vorhanden, aus dem Dump entfernen, bevor Sie den Import durchführen. Wir hoffen Ihnen konnte dieser Artikel weiterhelfen! Sollte dies nicht der Fall sein,wenden Sie sich gerne an den Support per Mail, Live-Chat oder Telefon. Mehr Infos und Kontaktdaten unter: www. webgo. de/supportFür Verbesserungen oder Vorschläge von FAQ Themen schicken Sie uns eine Mail an faq@webgo. de

Wie verknüpfe ich im webgo Webhosting ein Verzeichnis mit meiner Domain?

Im Webhosting ist jede Domain mit einem bestimmten Verzeichnis auf dem Server verknüpft. Dieses Verzeichnis enthält die Dateien Ihrer Webseite. Standardmäßig erstellt webgo automatisch einen passenden Ordner für Ihre Domain. Möchten Sie jedoch eine andere Ordnerstruktur verwenden oder eine neue Webseite in einem separaten Verzeichnis betreiben, müssen Sie das gewünschte Verzeichnis manuell mit Ihrer Domain verbinden. So verknüpfen Sie ein Verzeichnis mit Ihrer DomainStandardmäßig wird für jede Domain automatisch ein Verzeichnis erstellt, das denselben Namen trägt wie die Domain, zum Beispiel /meine-domain. de. Dieses Verzeichnis ist von beginn an direkt mit der Domain verbunden. Wenn Sie Dateien in dieses Verzeichnis hochladen, werden diese beim Aufruf der Domain angezeigt. Wenn Sie jedoch ein eigenes Verzeichnis verwenden möchten, müssen Sie dieses manuell zuweisen. Gehen Sie dazu wie folgt vor: Melden Sie sich in Ihrem webgo Kundenportal an. Klicken Sie links auf Ihren Vertrag, damit sich das Vertragsmenü öffnet. Wählen Sie anschließend den Punkt Domains aus. Klicken Sie bei der betroffenen Domain rechts auf das Zahnrad-Symbol. In der Mitte sehen Sie den aktuell eingestellten Verzeichnispfad. Klicken Sie darauf, um die Einstellungen zu öffnen. Geben Sie nun den gewünschten Verzeichnispfad ein, zum Beispiel: /meine-neue-webseiteSpeichern Sie anschließend die Änderung. Es kann ggf. einen kurzen Moment brauchen, bis die Änderung greift. Wichtiger Hinweis: Das angegebene Verzeichnis muss bereits existieren oder vorher von Ihnen angelegt werden. Andernfalls kann Ihre Webseite nicht korrekt angezeigt werden.
Wie finden ich heraus, wie die Verzeichnisbezeichnung ist? Wenn Sie sich unsicher sind, wie Ihr Verzeichnis genau benannt ist, haben Sie zwei einfache Möglichkeiten: Option 1: FTP-Programm verwendenVerbinden Sie sich per FTP mit Ihrem Webspace, zum Beispiel mit FileZilla. Dort sehen Sie alle vorhandenen Ordner und können die Bezeichnung dort entnehmen. Option 2: webgo WebFTP nutzenAlternativ können Sie direkt im webgo Kundenportal den WebFTP verwenden. Auch hier werden Ihnen alle Verzeichnisse übersichtlich angezeigt. Wir hoffen, Ihnen konnte dieser Artikel weiterhelfen! 😊Sollte dies nicht der Fall sein, wenden Sie sich gerne an den Support per Mail, Live-Chat oder Telefon. Mehr Infos und Kontaktdaten unter: www. webgo. de/support➡️ Für Verbesserungen oder Vorschläge von FAQ Themen schicken Sie uns eine Mail an faq@webgo. de