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FAQ

PHP-Version schrittweise aktualisieren: Von PHP 5.6 bis PHP 8.x

11. März 2026

Viele ältere Webseiten laufen noch auf PHP 5. 6 oder anderen veralteten PHP-Versionen. Diese Versionen erhalten jedoch keine offiziellen Sicherheitsupdates mehr, da sie den sogenannten End of Life (EOL) erreicht haben. Ein Update auf eine neuere PHP-Version ist deshalb aus mehreren Gründen wichtig: bessere Sicherheitdeutlich höhere Performancebessere Kompatibilität mit modernen CMS, Plugins und ShopsystemenDie Migration sollte jedoch nicht unüberlegt erfolgen, da ältere Anwendungen möglicherweise nicht sofort mit einer aktuellen PHP-Version kompatibel sind. Dieser Leitfaden erklärt, wie Sie Ihre PHP-Version schrittweise und sicher aktualisieren und welche Best Practices Sie dabei beachten sollten. Warum ist ein Update der PHP-Version wichtig? PHP wird kontinuierlich weiterentwickelt. Mit jeder neuen Version werden Sicherheitslücken geschlossen, Funktionen verbessert und die Performance optimiert. Alte PHP-Versionen erreichen nach einer bestimmten Zeit den End-of-Life-Status (EOL). Danach erhalten sie keine regulären Sicherheitsupdates mehr aus der Community. Die Risiken einer veralteten PHP-Version sind unter anderem: erhöhte Sicherheitsrisikenschlechtere Performancemögliche Inkompatibilitäten mit neuen CMS-Versionenfehlende Unterstützung moderner Plugins und ErweiterungenEin regelmäßiges PHP-Upgrade sorgt daher für eine stabile und sichere Hostingumgebung. Wie sollte eine PHP-Migration grundsätzlich ablaufen? Eine sichere Migration erfolgt immer schrittweise und kontrolliert. 1. Vollständiges Backup erstellenBevor Sie eine neue PHP-Version testen oder aktivieren, sollten Sie immer ein vollständiges Backup erstellen. Dazu gehören: alle Webseiten-Dateienalle DatenbankenSo können Sie Ihre Website jederzeit wiederherstellen, falls nach dem Update Probleme auftreten. Anleitung: Backups im webgo Webhosting erstellen und Daten wiederherstellen2. Testumgebung oder Staging nutzenWenn möglich, sollten Sie die neue PHP-Version zunächst in einer Testumgebung ausprobieren. Geeignete Möglichkeiten sind beispielsweise: eine Staging-Umgebungeine Subdomain mit einer Kopie der WebsiteSo können Sie testen, ob Ihre Anwendung mit der neuen PHP-Version kompatibel ist, ohne Ihre Live-Website zu gefährden. Anleitung für WordPress: WordPress Staging erstellen: So legen Sie eine Testumgebung für Ihre Website an3. Version für Version aktualisierenEin direkter Sprung von PHP 5. 6 auf PHP 8. x kann zu vielen Kompatibilitätsproblemen führen. Empfohlen wird daher eine schrittweise Migration: PHP 5. 6 → PHP 7. 0 → PHP 7. 1 → PHP 7. 2 → PHP 7. 3 → PHP 7. 4 → PHP 8. 0 → PHP 8. 1 → PHP 8. 2 → PHP 8. 3 → PHP 8. 4 → PHP 8. 5Nach jedem Versionswechsel sollten Sie Ihre Website ausführlich testen. 4. Nach jedem Update Tests durchführenNach jeder Umstellung sollten Sie folgende Punkte prüfen: Error Logs im Kundenbereich prüfenwichtige Seiten der Website öffnenLogin-Bereiche testenFormulare überprüfenShop-Funktionen wie Warenkorb oder Checkout testenFalls Fehler auftreten, können diese häufig über die Error-Logs identifiziert werden. 5. CMS, Plugins und Themes aktualisierenViele Probleme entstehen durch veraltete Erweiterungen. Vor oder während der Migration sollten Sie daher: Ihr CMS (z. B. WordPress) aktualisierenPlugins und Erweiterungen aktualisierenThemes aktualisierenDie aktuellen Versionen von CMS wie WordPress, Joomla, Typo3 und andere sind auf Code-Ebene meist auf die neuere Versionen angepasst. Hier müssten Sie selbst nichts vornehmen. Wenn Ihre Website jedoch individuellen PHP-Code enthält, können eventuell Anpassungen durch Entwickler erforderlich sein. Migration zwischen den PHP-VersionenDie folgenden Abschnitte geben einen kurzen Überblick über typische Änderungen zwischen den Versionen. Eine vollständige Liste der technischen Änderungen finden Sie in den offiziellen PHP-Migrationsdokumentationen. Migration von PHP 5. 6 auf PHP 7. 0PHP 7. 0 brachte eine deutlich verbesserte Performance sowie zahlreiche interne Optimierungen. Zudem wurden einige ältere Funktionen entfernt und neue Sprachfeatures eingeführt, unter anderem eine strengere Typisierung und verbesserte Fehlerbehandlung. Zur offiziellen Migrationsanleitung: https: //www. php. net/manual/de/migration70. phpMigration auf PHP 7. 1PHP 7. 1 brachte weitere Verbesserungen im Bereich Typisierung und Fehlerbehandlung. Einige Funktionen wurden als veraltet markiert (deprecated), was bei älteren Anwendungen zu Warnmeldungen führen kann. Zur offiziellen Migrationsanleitung: https: //www. php. net/manual/de/migration71. phpMigration auf PHP 7. 2PHP 7. 2 entfernte weitere alte Funktionen und verschärfte teilweise die Fehlerbehandlung. Vor allem ältere Codebasen können hier Anpassungen benötigen. Zur offiziellen Migrationsanleitung: https: //www. php. net/manual/de/migration72. phpMigration auf PHP 7. 3PHP 7. 3 brachte Verbesserungen bei Performance, Speicherverwaltung und Fehlerbehandlung. Die meisten modernen CMS-Versionen sind mit PHP 7. 3 in der Regel gut kompatibel. Zur offiziellen Migrationsanleitung: https: //www. php. net/manual/de/migration73. phpMigration auf PHP 7. 4PHP 7. 4 war die letzte Version der PHP-7-Reihe und brachte weitere Performanceverbesserungen sowie neue Sprachfunktionen. Viele ältere Anwendungen wurden ursprünglich für diese Version angepasst, weshalb sie häufig ein guter Zwischenschritt in der Migration ist. Zur offiziellen Migrationsanleitung: https: //www. php. net/manual/de/migration74. phpMigration auf PHP 8. 0 und höherMit PHP 8. 0 wurden größere Änderungen an der Sprache eingeführt. Dazu gehören unter anderem: strengere Typisierungneue Fehlerbehandlungneue SprachfeaturesDa einige bisher tolerierte Fehler nun zu echten Fehlermeldungen führen können, sollten Migrationen auf PHP 8. x besonders gründlich getestet werden. Zur offiziellen Migrationsanleitung: https: //www. php. net/manual/de/migration80. phphttps: //www. php. net/manual/de/migration81. phphttps: //www. php. net/manual/de/migration82. phphttps: //www. php. net/manual/de/migration83. phphttps: //www. php. net/manual/de/migration84. phphttps: //www. php. net/manual/de/migration85. phpÄltere PHP-Versionen weiter sicher nutzen mit dem PHP Extended Support von webgoDer PHP Extended Support von webgo ermöglicht den sicheren Betrieb älterer PHP-Versionen, die offiziell bereits den End-of-Life-Status erreicht haben. Dabei werden weiterhin Sicherheits- und Stabilitätsupdates bereitgestellt. Info: Was ist der webgo PHP Extended Support? Der Extended Support basiert auf einer kommerziellen Sicherheitslösung und kann beispielsweise für ältere PHP-Versionen wie PHP 5. 6 bis PHP 8. 1 relevant sein. Die tatsächlich unterstützten Versionen können je nach Angebot variieren. Wichtig zu wissen: Der Extended Support ist eine Übergangslösung. Langfristig sollte Ihre Website immer auf eine aktuell unterstützte PHP-Version migriert werden. Ein typisches Szenario ist zum Beispiel: Eine ältere Anwendung ist noch nicht mit PHP 8. x kompatibel. In diesem Fall kann vorübergehend eine ältere Version mit Extended Support betrieben werden, während parallel Updates und Anpassungen vorbereitet werden. Weitere Informationen finden Sie hier:
Wir hoffen, Ihnen konnte dieser Artikel weiterhelfen! 😊Wenn Sie weitere Fragen zur Umstellung auf eine aktuelle PHP-Version haben, berät Sie unser Support-Team gerne bestmöglich per Mail, Live-Chat oder Telefon. Mehr Infos und Kontaktdaten unter: www. webgo. de/support➡️ Für Verbesserungen oder Vorschläge von FAQ Themen schicken Sie uns eine Mail an faq@webgo. de
FAQ

PHP Einstellungen in der .htaccess funktionieren nicht mehr

20. Mai 2026

Mit der Umstellung unserer Webhosting-Infrastruktur auf PHP-FPM im Mai 2026 hat sich der Weg geändert, wie PHP-Einstellungen hinterlegt werden. Die wichtigste Änderung: PHP-Direktiven können ab sofort nicht mehr in der Apache-Konfiguration (httpd. conf) oder in der . htaccess gesetzt werden. Diese Anleitung erklärt, welche Alternativen es gibt und wie Sie Ihre bestehende Konfiguration korrekt überführen. Wo können PHP-Direktiven künftig gesetzt werden? Es gibt drei Wege, PHP-Einstellungen zu hinterlegen, die unterschiedliche Geltungsbereiche haben: php. ini unter „Webserver” im Kundenportal (Vertragsmenü > „Webserver” > „php. ini”): Diese Einstellungen gelten für alle Domains Ihres Hosting-Pakets. Hier erklären wir, wie Sie zu den php. ini-Einstellungen kommen. php. ini pro Domain im Kundenportal (Vertragsmenü > Domain auswählen > „php. ini”): Diese Einstellungen gelten nur für die jeweilige Domain. Das ist für die meisten Anwendungsfälle der einfachste Weg, da keine FTP-Verbindung oder manuelle Dateibearbeitung notwendig ist. . user. ini auf dem Server: Eine Datei, die Sie per FTP oder SSH direkt auf dem Server ablegen. Sie gilt nur für das Verzeichnis, in dem sie liegt, und alle Unterverzeichnisse. Das ist sinnvoll, wenn Sie Einstellungen verzeichnisspezifisch überschreiben möchten, ohne die globale Konfiguration anzutasten. Wie Sie die . user. ini anlegen, erklären wir weiter unten in dieser Anleitung. Hinweis: Wenn Sie bisher in der Apache-Konfiguration im Kundenportal PHP-Direktiven über PHP-Flags gesetzt haben, müssen diese künftig in die php. ini im Kundenportal verschoben werden. Der Webserver-Konfigurations-Validator zeigt Ihnen solche inkompatiblen Einträge als Fehler an und verhindert das Speichern, solange sie nicht behoben sind. Was ändert sich für PHP-Direktiven in der . htaccess? Wer PHP-Einstellungen bisher direkt in der . htaccess-Datei über php_value oder php_flag gesetzt hat, muss diese in die . user. ini überführen. Das Ablegen einer . htaccess-Direktive vom Typ php_value oder php_flag ist unter PHP-FPM nicht mehr möglich. Solche Einträge werden ignoriert. Die . user. ini legen Sie dabei im selben Verzeichnis ab, in dem auch Ihre . htaccess liegt. Was unterscheidet . htaccess und . user. ini im Format? Das Prinzip bleibt gleich: Sie legen eine Datei im Verzeichnis Ihrer Website ab, und PHP liest die darin enthaltenen Einstellungen. Das Format ist jedoch anders. In der . htaccess wurden Direktiven so geschrieben:
In der . user. ini entfallen die Schlüsselwörter php_value und php_flag. Die Direktiven werden direkt im Format Einstellung = Wert eingetragen:
Die Direktiven selbst bleiben identisch. Nur die vorangestellten Schlüsselwörter fallen weg.
So legen Sie die . user. ini anVerbinden Sie sich via FTP auf Ihr WebspaceEntweder ganz einfach über unseren WebFTP. Oder verbinden Sie sich per FTP oder SSH mit Ihrem Webhosting-Paket. Navigieren Sie in das Verzeichnis, in dem auch Ihre . htaccess liegt (in der Regel das Hauptverzeichnis Ihrer Domain, z. B. /home/www/ihredomain. de/). Wie Sie ermitteln können, welches Verzeichnis mit Ihrer Domain verknüpft ist, erklären wir hier. Prüfen Sie, ob dort bereits eine Datei namens . user. ini vorhanden ist. Sollten Sie mit einem FTP-Programm arbeiten, überprüfen Sie, ob die Anzeige versteckter Dateien aktiviert ist (Dateien mit führendem Punkt werden oft nicht angezeigt). Existiert die Datei noch nicht, erstellen Sie eine neue Textdatei und benennen Sie sie exakt . user. ini (mit Punkt am Anfang, ohne weitere Dateiendung). Erstellen Sie die Datei im Zweifel mit einem Quelltext-Editor. Tragen Sie Ihre gewünschten PHP-Direktiven im Format Einstellung = Wert ein, eine Direktive pro Zeile. Beispiel:
Speichern Sie die Datei als . user. ini (der Punkt am Anfang ist sehr wichtig! ) ab und laden Sie sie in das Verzeichnis hoch (oder speichern Sie direkt auf dem Server, falls Sie per SSH arbeiten). Hinweis: Änderungen in der . user. ini werden nicht sofort wirksam. PHP liest die Datei standardmäßig alle 5 Minuten neu ein. Warten Sie nach einer Änderung kurz ab, bevor Sie das Ergebnis prüfen. Wie prüfen Sie, ob die Einstellungen aktiv sind? Erstellen Sie eine temporäre PHP-Datei im selben Verzeichnis mit folgendem Inhalt:
Benennen Sie die Datei z. B. info. php, laden diese per FTP oder dem WebFTP auf Ihrem Server im Hauptverzeichnis Ihrer Domain hoch und rufen Sie sie im Browser auf, z. B. über ihredomain. de/info. php. In der Ausgabe können Sie unter der jeweiligen Direktive in der Spalte „Local Value” prüfen, ob Ihr eingetragener Wert übernommen wurde. Wichtig: Löschen Sie die info. php nach der Prüfung wieder vom Server. Die Datei gibt detaillierte Informationen zur Serverkonfiguration aus und sollte nicht dauerhaft öffentlich erreichbar sein. Was ist, wenn meine . htaccess bereits php_value-Einträge enthält? Wichtig: Dieser Abschnitt betrifft Änderungen, die Sie nach der Umstellung auf PHP-FPM an Ihrer . htaccess vornehmen. Die initiale Umstellung wird von uns begleitet und bekannte Konflikte werden dabei adressiert. Wir empfehlen jedoch, Ihre Konfiguration nach der Umstellung selbst zu prüfen, da eine vollständige Garantie für alle Einzelfälle nicht möglich ist. PHP-Direktiven vom Typ php_value oder php_flag in der . htaccess werden unter PHP-FPM nicht mehr verarbeitet. Das kann zwei Auswirkungen haben: Im Regelfall werden die Direktiven stillschweigend ignoriert: Die Website lädt weiterhin, die gesetzten PHP-Flags greifen jedoch nicht. Da kein offensichtlicher Fehler erscheint, kann das schwer zu erkennen sein und hat direkten Einfluss auf Ihre Applikation, wenn die Einstellungen bewusst gesetzt wurden. In einzelnen Fällen kann ein fehlerhafter . htaccess-Eintrag dazu führen, dass der Webserver nicht sauber startet. In diesem Fall ist die Website nicht erreichbar. Starten Sie den Webserver manuell neu oder kontaktieren Sie natürlich im Zweifel unseren Support. Da die Einträge in der . htaccess nicht automatisch validiert werden, empfehlen wir dringend, Ihre Konfiguration nach der Umstellung zu prüfen. Konsultieren Sie dazu auch das Error-Log Ihres Hosting-Pakets, um mögliche Fehler frühzeitig zu erkennen. Gehen Sie zur Bereinigung so vor: Öffnen Sie Ihre . htaccess-Datei und suchen Sie nach Zeilen, die mit php_value oder php_flag beginnen. Übertragen Sie diese Einstellungen in die . user. ini im oben beschriebenen Format oder tragen Sie sie alternativ in die php. ini pro Domain im Kundenportal ein. Entfernen Sie die php_value- und php_flag-Zeilen anschließend aus der. htaccess. Das unterscheidet sich von PHP-Direktiven in der Apache-Konfiguration (httpd. conf): Solche Einträge werden dort durch den Webserver-Konfigurations-Validator direkt als Fehler angezeigt und verhindern das Speichern der Konfiguration, sodass der Fehler sofort sichtbar ist. Hinweis: Der Validator prüft aktuell inkompatible PHP-Direktiven in der Webserver-Konfiguration. Wir arbeiten daran, ihn künftig um weitere funktionale Checks zu erweitern, damit Sie Konfigurationsfehler noch früher erkennen können. Mögliche weitere Probleme nach der PHP Umstellung und wie Sie diese behebenUploads funktionieren plötzlich nicht mehr oder brechen abMögliches Fehlverhalten: Es ist nicht möglich, größere Dateien über ein CMS wie WordPress, Joomla, ein Formular, ein Shopsystem oder ein eigenes Skript hochzuladen. Der Upload bricht ab oder es erscheint eine Meldung wie „Datei zu groß“ oder „Upload fehlgeschlagen“. Wahrscheinlicher Grund: Bisher wurden Werte wie upload_max_filesize oder post_max_size in der . htaccess per php_value gesetzt. Diese Einträge werden nach der Umstellung auf PHP FPM nicht mehr verarbeitet. Lösungsansatz: Die alten Werte aus der . htaccess müssen in die . user. ini oder in die php. ini im Kundenportal übertragen werden. Beispiel für die . user. ini:
Danach sollte die . htaccess von den alten php_value Einträgen bereinigt werden. Die Website zeigt Speicherfehler oder lädt nicht vollständigMögliches Fehlverhalten: Die Website zeigt einen Fehler wie „Allowed memory size exhausted“, bleibt weiß, lädt nur teilweise oder bestimmte Plugins und Themes funktionieren nicht mehr korrekt. Wahrscheinlicher Grund: Das PHP Speicherlimit wurde vorher über die . htaccess gesetzt, zum Beispiel mit php_value memory_limit 512M. Dieser Wert greift nach der Umstellung nicht mehr. Lösungsansatz: Das Speicherlimit sollte in der . user. ini oder in der Domain php. ini im Kundenportal gesetzt werden. Beispiel:
Zusätzlich sollte geprüft werden, ob im Error Log weitere Hinweise auf Speicherprobleme vorhanden sind. Kontaktformulare, Shopbestellungen oder große Formulare funktionieren nicht mehr richtigMögliches Fehlverhalten: Formulare werden nicht abgeschickt, Eingaben fehlen nach dem Absenden oder komplexe Formulare in WordPress, WooCommerce, Joomla oder anderen Anwendungen funktionieren nicht mehr vollständig. Wahrscheinlicher Grund: Die maximale Anzahl an Eingabevariablen wurde vorher über die . htaccess gesetzt, zum Beispiel mit php_value max_input_vars 3000. Nach der Umstellung wird dieser Eintrag ignoriert. Lösungsansatz: Der Wert sollte in die . user. ini oder in die php. ini der betroffenen Domain übernommen werden. Beispiel:
Bei sehr umfangreichen Formularen kann auch ein höherer Wert sinnvoll sein. Änderungen in der . user. ini werden nicht sofort aktiv, sondern nach kurzer Wartezeit übernommen. Skripte brechen wegen zu kurzer Laufzeit abMögliches Fehlverhalten: Backups, Updates, Importvorgänge, Cronjobs oder Datenbankimporte brechen plötzlich ab. Häufig erscheint dabei eine Zeitüberschreitung oder ein Timeout Fehler. Wahrscheinlicher Grund: Die maximale Ausführungszeit wurde bisher über die . htaccess gesetzt, zum Beispiel mit php_value max_execution_time 120. Unter PHP FPM muss dieser Wert anders hinterlegt werden. Lösungsansatz: Die Laufzeit sollte in der . user. ini oder in der passenden php. ini gesetzt werden. Beispiel:
Falls weiterhin Timeouts auftreten, sollte zusätzlich geprüft werden, ob auch die Anwendung selbst oder ein Plugin eigene Zeitlimits verwendet. Änderungen an PHP Einstellungen scheinen nicht zu wirkenMögliches Fehlverhalten: Nach Änderungen der Werte ist keine Veränderung zu erkennen. Zum Beispiel bleibt das Upload Limit gleich oder die Website verwendet weiterhin alte PHP Werte. Wahrscheinlicher Grund: Es gibt mehrere mögliche Ursachen: Die Einstellung wurde weiterhin in der . htaccess gesetzt. Die . user. ini liegt im falschen Verzeichnis. Die Datei wurde falsch benannt, zum Beispiel user. ini statt . user. ini. Der FTP Client zeigt versteckte Dateien nicht an. Die Änderung wurde geprüft, bevor PHP die . user. ini neu eingelesen hat. Es gibt selbe Einträge mit abweichenden Einstellungen in der php. ini-Einstellung im Kundenportal. Lösungsansatz: Die . user. ini muss im richtigen Verzeichnis liegen, in der Regel dort, wo auch die . htaccess der Website liegt. Der Dateiname muss exakt . user. ini lauten. PHP Einstellungen müssen im Format Einstellung = Wert eingetragen werden. Danach sollte einige Minuten gewartet und die Einstellung über eine temporäre phpinfo-Datei geprüft werden. Außerdem sollten in der php. ini-Einstellung im Kundenportal keine selben Einträge mit abweichenden Einstellungen bestehen. Wir hoffen, Ihnen konnte dieser Artikel weiterhelfen! 😊Sollte dies nicht der Fall sein, wenden Sie sich gerne an den Support per Mail, Live-Chat oder Telefon. Mehr Infos und Kontaktdaten unter: www. webgo. de/support➡️ Für Verbesserungen oder Vorschläge von FAQ Themen schicken Sie uns eine Mail an faq@webgo. de