In einigen Fällen kann ein Plugin Auslöser für ein Fehlverhalten einer WordPress-Webseite sein. Hier ist daher schon immer der optimale Werdegang gewesen, Plugins temporär zu deaktivieren. Sofern Zugriff auf das WordPress-Dashboard besteht, kann man dies ganz einfach in der Plugin-Auswahl tun. Doch in einigen Fällen hat man auch keinen Zugriff auf das WordPress-Dashboard. Daher muss man die Plugins manuell per FTP-Zugriff deaktivieren. Wir erklären, wie das genau geht. Tipp: Um bei einem Fehlverhalten gezielt den Grund ermitteln zu können, oder welches Plugin ggf. der Auslöser ist, empfehlen wir, den Debug-Modus von WordPress zu aktivieren. Wie das geht, erklären wir hier: Wie aktiviere ich den WordPress Debug-Modus? Verbinden Sie sich mit dem WebFTP mit Ihrem WebspaceBei webgo ist der einfachste Weg, ein WordPress-Plugin zu deaktivieren, indem man auf den WebFTP zugreift. Wir erklären hier den Werdegang mit unserem WebFTP, doch bei Bedarf können Sie selbstverständlich auch mit einem FTP-Programm oder per SSH auf Ihr Webspace zugreifen. Melden Sie sich im webgo Kundenportal an. Gehen Sie links auf "SSH / FTP"Klicken Sie nun oben auf "WebFTP" und anschließend auf den orangefarbenen Button "Zum WebFTP". Es öffnet sich nun die WebFTP-Oberfläche. Steuern Sie hier das Webseitenverzeichnis an, welches mit Ihrer Domain verknüpft ist. Sobald Sie in Ihrem WordPress-Verzeichnis sind, klicken Sie oben auf "wp-content". Danach klicken Sie auf "plugins"Gehen Sie nun beim betroffenen Plugin rechts auf das Dropdown-Menü, und wählen dort "umbenennen" aus. Benennen Sie das Plugin um. Wir empfehlen einfach anfangs einen Strich zu machen, also z. B. "-pluginname". Sobald Sie das Plugin umbenannt und abgespeichert haben, ist das Plugin sofort deaktiviert und greift nicht mehr. Um die Plugins wieder zu aktivieren, müssen Sie die Plugins wieder so benennen, wie sie auch vorher hießen. Wenn Sie also nur einen Strich vorne gemacht haben, löschen Sie einfach nur diesen Strich. Also z. B. von "-pluginname" zurück in "pluginname". Hinweis: In einigen komplizierteren Fällen kann es Sinn ergeben, mehrere oder sogar alle Plugins umzubenennen, um alle zu deaktivieren. Wir hoffen, Ihnen konnte dieser Artikel weiterhelfen! 😊Sollte dies nicht der Fall sein, wenden Sie sich gerne an den Support per Mail, Live-Chat oder Telefon. Mehr Infos und Kontaktdaten unter: www. webgo. de/support➡️ Für Verbesserungen oder Vorschläge von FAQ Themen schicken Sie uns eine Mail an faq@webgo. de